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Wir brauchen ein Soziales Zentrum

Social Center for all!
Die Häuser denen, die sie brauchen!

Seit Monaten erleben wir, wie hunderttausende Menschen die europäischen Außengrenzen überwinden. Tausende sind allein dieses Jahr dabei ums Leben gekommen. Ohne legale Fluchtwege und einen tiefgreifenden Wandel zur Bekämpfung der Fluchtursachen werden sich Menschen in der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben weiterhin in Gefahr begeben. Zehntausende sind aktiv geworden, um Geflüchtete auf ihrem Weg oder bei ihrer Ankunft zu unterstützen. Zeitgleich werden in einem der reichsten Länder der Welt Zeltstädte und Containerdörfer errichtet. Wer solch einen künstlichen Notstand erzeugt, trägt aktiv zur Entmenschlichung von Geflüchteten bei und bereitet den Nährboden für rechte Brandstifter*innen. Gegen jedes Gerede von der „Asylkrise“ und der „Überforderung des Staates“ haben wir als Unterstützer*innen von Geflüchteten gezeigt, was es heißt solidarisch zu handeln!

Aus zahlreichen Unterkünften wird berichtet, dass es an den grundlegendsten Dingen wie Verpflegung oder an medizinischer Versorgung mangelt – ein würdevolles Leben ist hier nicht möglich! Isoliert von der restlichen Bevölkerung, ohne jede Möglichkeit die Sprache zu lernen, zu arbeiten oder ihre Zeit selbst zu gestalten, verbringen die Menschen ihre Zeit in Lagern, die sie sowohl seelisch als auch körperlich zermürben und krank machen. Dies gilt auch für Leipzig. Es ist ein Skandal, dass zurzeit mehr als 22.000 Wohnungen leer stehen. Hätte die Stadt ihre eigenen Ansprüche umgesetzt, könnten Geflüchtete selbst entscheiden, in welcher Wohnung sie leben möchten. Dies wäre nicht nur kostengünstiger, sondern würde den Rassist*innen auch Angriffsziele nehmen.

Wenn sich die Bundesregierung der antirassistischen Parole “Refugees Welcome” bedient, so ist das angesichts der tatsächlichen Politik nichts als Heuchelei. Mit der jüngsten Asylrechtsverschärfung werden zahlreiche Verbesserungen, die Geflüchtete in den letzten Jahren für ihr Leben erkämpfen konnten, zunichte gemacht und eine Welle von Abschiebungen vorbereitet.

Mit den wenigen Mitteln, die Geflüchteten zur Verfügung stehen, unterstützen sie sich gegenseitig und versuchen trotz zahlreicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Freiwillige bemühen sich das Leben in Lagern etwas erträglicher zu machen, gegen das verordnete Nichtstun anzukämpfen, Sprachkurse, Sportangebote und Rechtsberatung zu organisieren. Diejenigen, die zu keiner Talkshow eingeladen werden, müssen zu Mitteln wie Hungerstreiks oder Demonstrationen greifen, um sich Gehör zu verschaffen. Doch wie wollen wir uns organisieren, wenn uns jeglicher Raum dazu versagt wird?

Wir haben uns solidarisiert, wo der Staat versagt hat: Wir haben Menschen an den Bahnhöfen begrüßt, Spenden gesammelt und verteilt. Wir haben viele Nächte vor Lagern verbracht, um diese vor rassistischen Anschlägen zu schützen. Da Beratungs-, Freizeit und Kulturräume Mangelware sind mussten wir Aktivitäten in den Park verlegen. Doch spätestens im Winter kann niemand mehr der Enge des Lagers durch Sport im Park entkommen. Deswegen werden wir darüber hinausgehen! Wir sind ein selbstorganisiertes Bündnis aus Geflüchteten, antirassistischen Initiativen, sowie weiteren Unterstützer*innen. Für eine langfristige Perspektive und ein solidarisches Miteinander werden wir gemeinsam ein Zentrum für Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen schaffen!

Deshalb brauchen wir einen Ort:

den alle Menschen selbst gestalten und über den sie selbst bestimmen können, fernab von jeglicher Verwaltung durch Behörden oder Wachdienste!
an dem Menschen mit und ohne Papiere nicht getrennt werden!
an dem Frauen, Homosexuellen, Trans*menschen und Kindern ein Raum zur sicheren und freien Entfaltung geboten wird!
an dem wir Beratungsangebote bündeln und es Möglichkeiten für Sport und Sprachkurse, zum Diskutieren oder zur selbstorganisierten Verpflegung gibt!
in dem wir unsere politischen Anliegen organisieren und für uns sprechen können!

Wir sind keine Parlamentarier*innen und haben nicht so viel Zeit. Es stehen jede Menge Häuser leer, die sich für ein solches Projekt eignen. Wir fordern die Stadt auf: Gebt uns ein Haus für unsere Anliegen oder wir nehmen die Sache selbst in die Hand!

– SocialCenter for all – Now!

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Houses for those who need it

For months we already have to experience how hundreds of thousands try to overcome the border of the European Union. Without legal paths to immigrate people will continue to risk their life for the hope of a humane life. Tens of thousands have become active to support refugees on their way or during their arrival. At the same time one of the wealthiest countries on earth is erecting tent cities and container villages. The creators of this artificial state of emergency is actively promoting the dehumanization of refugees and creates a fertile ground for right-wing instigators. Against all talk of „aslyum crisis“ and „overburdening of the state“ we as supporters of refugees have shown what it means to act in humane way.

People from several shelters report a lack of even the most basic things like food and sanitary products – a dignified life is not possible in this way! Isolated from the rest of society without any opportunities to learn the language, to work or to organize their time by themselves, these people have to spend their time in camps which wear them down, physically and emotionally, and make them sick. This is also a reality in Leipzig. It is a scandal that there are 22000 empty flats in this town.

If the city would have lived up to its aspirations, refugees could decide on their own in which flat they want to live. This would not only be cheaper, but it would also take away targets from the racists. If the federal government is using the anti-racist slogan “Refugee Welcome” this can only be regarded as hypocrisy in the face of its real policies. With the most recent deterioration of the right of asylum several improvements for which refugees successfully struggled over the last few years got nullified and a wave of deportations got prepared.

With the few means which are available to refugees they support each other and try to lead a self-determined life although they are faced with severe limitations. Volunteers try to make the life in the camps a little more endurable, battle the cabin fever and organize language courses, offer sport and law counseling. The ones who are not invited to talk shows have to use means like hunger strikes or demonstrations to be heard by the people. However without a necessary space all these efforts are futile.

We showed solidarity where the state failed: We have greeted people at the train stations, gathered and distributed donations. We have spend many nights in front of camps to protect them from racist attacks. But this will not be enough! In the winter at latest nobody can escape from the narrowness of the camps through sports in the park and already now are rooms for counseling, leisure and culture a scarce good.

This is why we need a place:

• Which can be shaped and determined by everyone, away from administration through
offices and security services!
• At which people with and without papers are not getting separated!
• At which especially people in need of protection, as for example women, children,
homosexuals and transgender find a safe space!
• At which we will gather counseling services and will have possibilities for sports and
language courses, for discussions and collective cooking!
• At which we can organize our political concerns and we can have a voice for ourselves!

We are no politicians and have no more time for waiting. There are lots of empty buildings which are suitable for such a project. We demand from the city that they shall give us a building or we will take it ourselves!

Social Center for All – Now!

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‫‪Social Center for All ‐ Now! ‬‬
‫!‬ ‫الآن‬ ‫‪-‬‬ ‫للجميع‬ ‫ي‬
‫اجتماع‬ ‫مركز‬

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As Casas para aqueles que precisam!
Há alguns meses vivemos como centenas de milhares de pessoas que atravessam as fronteiras européias. Milhares já morreraram só esse ano no caminho. Sem rotas de fuga legais e uma mudança profunda para o combate contra as causas de fuga, as pessoas vão continuar arriscando suas vidas na tentativa de uma vida humanamente digna. Dez milhares começaram a ajudar e apoiar os refugiados no caminho ou na chegada deles. Ao mesmo tempo um dos países mais ricos do mundo constrói cidades de tendas e vilas de container. Assim foi criada uma situaçao de ermegênçia artificial. 
Quem gera uma situaçao dessas contribui ativamente para a desumanizaçao dos refugiados e prepara um solo fértil para os incendiarios/as de Direita. Contra às pessoas que falam sobre “A crise do asilo“ e “A exigência excessiva do estado“, nós, que apoiamos os refugiados, queremos mostrar o quê significa agir solidariamente.
Ouvimos que em muitos alojamentos faltam coisas básicas como alimentaçao ou assistência médica. Uma vida com dignidade nessa situaçao não é possível. Essas pessoas passam o tempo deles nos “Lagers“, isolados do resto da populaçao, sem a oportunidade de aprender o idioma local e trabalhar e de fazer o que eles querem. A situação nesses alojamentos causa um efeito desastroso na saúde e na condiçao psicológica desses refugiados. É assim também em Leipzig. 
É um escandalo que haja 22 000 apartamentos vazios. Se o municipio queria realizar as exigencias deles os refugiados podiam decidir por si próprios em quais apartamentos eles gostariam de viver. Isso não só seria mais barato mas também protegeria os refugiados contra ataques racistas.
Quando o governo usa a frase “Refugees Welcome“, é so hipocrisia se analisarmos como o governo lida na realidade dessa situação. Com o ultimo Recrudescimento da Lei de asilo, diversas melhorias de vida para as quais lutaram muitos refugiados nos anos passados, foram destruídos. Essa nova Lei, é o início de uma onda de deportacões.
Os refugiados ajudam e apoiam um ao outro e tentam viver uma vida autodeterminada apesar das diversas restrições e frente à escassez de recursos. Voluntários/as tentam fazer a vida nos alojamentos mais suportáveis, para lutar contra a indolência forcada, organizando cursos de idiomas, atividades esportivas e aconselhamento juridico. Aqueles que não foram convidados a um talk-show, têm que usar outros meios como greve de fome ou manifestacões, para chamar atencão. Mas como podemos organizá-lo quando não temos um espaço apropriado para tal?
Mostramos solidariedade onde o estado falhou: Cumprimentamos pessoas nas estacões, recolhemos e distribuimos donativos, passamos muitas noites na frente dos “Lagers“ para proteger-los de ataques racistas. Espaços de aconselhamento, lazer e cultura são raros, por isso tivemos que oferecer atividades no parque, que com a chegada do inverno são impossibilitadas. Por isso vamos mais além. Somos uma união auto-organizada composta por refugiados, com initiativas anti-racistas, assim como outros apoiadores e, com uma perspectiva a longo prazo de um convívio solidário, vamos criar um centro para pessoas com bases sociais diferentes.
Para isso precisamos de um espaço:
que todas as pessoas possam planejar eles/elas mesmo sobre o quê eles/elas podem decidir longe da administração, das reparticões, dos serviços de vigilânçia
onde as pessoas nao estejam distinguidas por documentos.
onde mulheres, homosexuais, transsexuais e crianças tenham um espaço protegido para um desenvolvimento livre.
onde possamos oferecer aconselhamentos, oportunidades para fazer esporte e cursos de idiomas, discutir e organizar nossa alimentação.
onde possamos organizar nossas pretensões politicas e falar para e por nós mesmos.

Não somos parlamentários/as, não temos muito tempo. Há muitas casas vazias que servem para esse nosso projeto. Exigimos da cidade: uma casa para nossas pretensões ou tomaremos nosso direito com nossas próprias mãos.
Um centro social para todos- Agora!

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در چندماه گذشته ما دیدیم که چطور هزاران هزار پناهجو تلاش میکردند از راههای گوناگون وارد اتحادیه اروپا شوند. بدوم داشتن پاسپورت و
گذراندن مراحل قانونی تنها به امید رسیدن به شرایطی بهتر و داشتن یک زندگی انسانی دست به ریسک زدن و زندگی خود را در معرض خطر
قرار دادند. دهها هزار نفر از مردم برای حمایت از پناهندگان آغاز بکار کردهاند، هرکس در اندازه توان خود در زمانی که آنها میرسند به پناهجویان
یاری میرسانند. در همین حال یکی از پولدارترین کشورهای جهان تنها در حال احداث مکانهای موقت توسط چادر و کانکس در اطراف شهرها و
دهاتها میباشند. سازندگان این چنین مکانهای موقت، درواقع دارند فعالانع تبلیغ ضد انسانی علیه پناهجویان میکنند؛ و در همین حال یک محیط
مناسب برای رشد راسیسم در جامعه را رقم میزنند. بر ضد تمام حرفهای که علیه (پناهجویان) زده میشود که آنها را سربار میخوانند، ما از
پناهجویان حمایت میکنیم و خواهان نشان دادن یک حمایت درخور ارزش انسانی هستیم.
از کمپهای پناهندگی گزارشهای زیادی رسیده است که حتی اولین امکانات مورد نیاز هر انسان از قبیل غذا، لباس و مکان مناسب وجود ندارد و
یک زندگی اولیه در این شراط غیر ممکن است! در واقع می توانن گفت که سیاستهای دولت در ارتباط با اسکان پناهندگان به شکلی بوده است که
آنها را از جامعه جدا کردهاند و هیچ راهی برای برقراری ارتباط میان پناهندگان با جامعه قرار ندادهاند، پناهندگان ساکن در این کمپها نه امکان
آموزش زبان را دارند و نه میتوانند کار کنند و حتی قدر اداره و تنظیم وقت خویش را هم ندارند، با شرایط این چنینی که مردم در این کمپها زندگی
میکنند باعث میشود که آنها هم از نظر فیزیکی و هم از نظر روانی بشدت ضعیف شوند و حتی این شرایط آنها را به بیماری میکشاند.
این واقعیت لایپزیک است، یک رسوایی کامل برای شهری که 22000واحد مسکونی خالی دارد؛ که اگر زندگی در این شهر نسبت به آرمانهایش
بود، پناهندگان میتوانستند خودشان انتخاب کنند که در کدام واحد زندگی کنند؛ و حتی تا این اندازه هم نیاز نبود که دولت هزینه کند و همچنین از
پیش برد اهداف راسیست ها هم جلوگیری میشد.
اگر دولت مرکزی شعار ضد راسیستی (پناهندگان خوش آمدن) سر میدهد، این میتواند فقط یک نقاب باشد بر روی سیاستهای اجرایشان.
همین چند وقت گذشته با از بین بردن، حقوق پناهندگان، تعداد زیادی از حقوقی که با مبارزات فراوان طی سالهای گذشته بهدستآمده بود از بین
رفت و یک موج دیپورت درراه است. با تعداد کمی ابزاری که در دسترس پناهندگان است آنها یکدیگر را راهنمایی میکنند، هرچند که آنها بسیار
مصمم هستند اما باید همواره با مشکلات خود هم مبارزه کنند. اما داوطلبان با توجه به تمام تنگدستی تلاش میکنند که زندگی را در داخل کمپها
یک مقدار تحملپذیر تر کنند، آنها با فراهم کردن امکانات برای آموزش زبان و مکانهای برای ورزش و دادن مشاوره حقوقی تلاش میکنند تا
شرایط را برای پناهجویان آسانتر کنند.
در میان پناهجویانی که در برنامههای روزانه رسانهها حضور پیدا نمیکنند، باید از راههای همچون اعتصاب غذا و تظاهرات صدای خود را به
مردم برسانند، هرچند بدون فضای لازم، تمام این تلاشها برای ایجاد فضایی لازم بوده است.
ما نشان دادیم همبستگی جای که دولت حضور ندارد چقدر بیشتر است: خوشآمد گویی مردم در ایستگاه قطار و همچنین، کمک مالیهای جمع شده
و حتی تامیین وسایل مورد نیاز پناهندگان که توسط مردم انجام شد و حتی بیشتر شبها حضور در اطراف کمپها برای جلوگیری از حمله را سیست
ها. اما اینها کافی نخواهد بود، در زمستان کسی نمیتواند جلوگیری کند از وضعیت اسفناک کمپها با ورزش کردن در پارکها نیز نمیشود دیگر
روحیه افراد را بالا برد؛ اتاقهای مشاوره، اتاق فراقت، و اتاقهای فرهنگی به اندازه کافی وجود ندارد.
اینها دلیل میشود که ما به جایی احتیاج داشته باشیم تا:
-1افراد بتوانند خودشان به دور از دستگاههای امنیتی پلیسی در نظم دادن آنجا شریک باشند.
-2جایی که افراد بدون مدرک را جدا نکنند.
-3مخصوص مردمی که احتیاج به حفاظت دارند، مانند: زن ها، بچهها، همجسگرایان و ترنسجندرها یک مکان امن پیدا کنند.
-4جایی که ما جمع میشویم تا سرویس مشاورهای بدهیم، و امکان ورزش و کلاسها زبان برای بحث و گفتگو و حتی مکانی برای آشپزی دستهجمعی
باشد.
-5جایی که ما بتوانیم سازماندهی کنیم و خطوط سیاسی خود را پیش ببریم و صدای برای خود داشته باشیم.
ما سیاسی نیستیم و نمیتوانیم صبر کنیم. اینجا کلی ساختمان خالی است که شرایط خوبی هم برای کار ما دارند، ما میخواهیم که دولت شهری یکی
از این ساختمان هارا به ما بدهد چراکه در غیر این صورت خودمان یک مکان را اشغال خواهیم کرد.
مرکزی برای کمک – همین الان

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